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Seit 2002 ist Felix Römer Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Hier arbeitete Römer u.a. mit Burkhard Kosminski ( Lamorak in Dortsts "Merlin" ), Tom Kühnel (in „Die Dummheit" von Raffael Spregelburd und in dem Falk Richter Stück „Elektronic City"), Luk Perceval, Volker Lösch und Thomas Ostermeier zusammen. In der Regie von Luk Perceval spielte Römer 2005 den versoffenen und Geige kratzenden Landarzt Triletzki in Anton Tschechows Stück “Platonov".

                                     

 

 Ebenso unter Perceval konnte man Römer 2006 neben Thomas Thieme in der fünfstündigen „Moliere" Aufführung der Salzburger Festspiele sehen, wie er auf der tiefverschneiten Bühne von Katrin Brack, den manisch verliebten Dichter Don Carlos Oronte im Diskant sang und eigene Gedichte zum besten gab -„erfrischend in seinem abgründigen Wiener Dialekt kommt Römer der Aufführung am nächsten" - (Die Presse, 1.8.2007)

                                                          


Zu Römers wichtigsten Theaterarbeiten zählen auch der Hauptmann in Büchners „Woyzeck“ in der „fulminant aktuellen Inszenierung“ (SZ, Laudenbach, 22.5.2003) von Thomas Ostermeier. „ Der Hauptmann des Felix Römer ist ein durchgeknaller Wiener Strizzi mit weißem Seidenhemd, mental ganz außer sich...er reißt sich Klamotten vom Leib, stürzt sich lustvoll in die Pfütze und krault darin herum, als wäre es der Wannsee" (Frankfurter Rundschau, Peter Iden, 22.Mai 2003)

                                                                  

Um sein Ego zu stärken, muß der Hauptmann den Jungs seinen Luxuskörper zeigen und sich später die Haare an Scham und Po von Woyzeck (Bruno Cathomas) rasieren lassen, um etwas zu gelten in der kleinen Gruppe der Loser". (Laudenbach) Die im Papstpalast in Avignon 2004 umjubelte Aufführung („ le capitaine en string, qui lui fait epiler le „maillot“ dans une scene faramineuse" , Le Monde, Brigitte Salino, 10. 7.2004) wurde von Arte aufgezeichnet.

                                                                 

Die bislang letzte Zusammenarbeit mit Ostermeier hatte in Rennes im Dezember 2008 Premiere. In der in Frankreich als „Inszenierung des Jahres“ gefeierten Aufführung von Ibsens „John Gabriel Borkmann" spielte Römer neben Josef Bierbichler den unglücklichen, von seiner Familie verachteten Dichter Wilhelm Foldal. Die Aufführung war neben der Schaubühne auch im Pariser Theatre l´Odeon zu sehen, in Lissabon, an den Münchener Kammerspielen, im finnländischen Tampere, in Modena, Oslo, Ljubliana und zuletzt in Lausanne.

 


                                                                

Im Winter 2009 begann die Fortsetzung der in Düsseldorf begonnenen Zusammenarbeit mit Volker Lösch. In Alfred Döblins Romanadaption „Berlin Alexanderplatz" stand Römer als Karl und als Zuhälter Pump neben über 20 Exhäftlingen, in der neuen Inszenierung „Lulu - dieNuttenrepublik"  als Dr. Goll (“ein feister schmieriger Spießer" SZ, 13.10.2010) und inzestuöser Schigolch neben über 20 Sexarbeiterinnen auf der Bühne.

2012: ua. "Also Sprach Zarathustra" -  Nietzsche-Abend im Studio der Schaubühne von und mit Patrick Wengenroth

einwöchiger Workshop für eine Stückentwicklung mit Wajdi Mouawad

2013: Draussen vor der Tür: R: Volker Lösch

Berlin Premiere von "Der Tod in Venedig", R: Thomas Ostermeier

"Baal" - R: Nick Mockridge


Gasttätigkeiten

Römer gastierte unter der Regie von Simone Blattner 2006 am Schauspiel Frankfurt in der zum Berliner Theatertreffen nominierten Martin Heckmanns Uraufführung als Leo in “Die Liebezur Leere". („Felix Römer spielt den Assistenten Leo als aufspringenden Wuseler mit eingebauter Eilfertigkeit und Überambition, der Druck nach oben kommt ihm sozusagen aus den Ohren" (SZ, 28.1.2006)

                                                                      


Im Okober 2011 arbeitete Römer als Gast mit dem österreichischem Regisseur und bildenden Künstler Philipp Preuss in einer freien Produktion mit dem Titel "MCFAMILY"  am Bregenzer Kosmos Theater zusammen. Preuss schrieb das Stück über die Mansonfamily und führte auch  Regie. ("ein fulminantes Theaterstück"; Der Standard, 22.10.2011). Über Römers Darstellung des Fuko schrieb die Bregenzer "Kulturzeitschrift" am 7.10. 2011 -  "mit seinem unbändigen Temperament läßt einem Felix Römer das Atmen beinah vergessen.."